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Gute Finanz-PR macht Eindruck

Jeder von uns wird täglich mit hunderten Botschaften konfrontiert. Überall sehen wir Werbung von Unternehmen, das Meiste, was in den Zeitungen steht, kommt von PR-Abteilungen und PR-Agenturen. Wen man facebook öffnet, warten hunderte neuer Nachrichten und das Email-Postfach quillt über.

Da ist es eine Herausforderung, im Meer der Informationen noch wahrgenommen zu werden.

Und doch gelingt es, wenn man es interessant macht. Unerwartet und vielleicht auch etwas unkonventionell. Das sind nicht die üblichen Themen, die punkten. Es ist das Außergewöhnliche, an das man sich erinnert.

Gute Finanz-PR geht neue Wege und hinterlässt Eindruck. Das braucht etwas längere kreative Prozesse, aber das Ergebnis spricht für sich.

Ausgezeichnete Finanz-PR

Der Avandy Gründer und Geschäftsführer Markus Burgdorf hat zum Beispiel für eine Finanz-PR Veranstaltung eines DAX-Unternehmens ein 200 Meter langes Zelt aufbauen lassen. Im Zelt präsentierte er vor den Augen von Investment-Managern und Journalisten ein Zukunftsprojekt.  Er bekam den Preis für die beste PR-Veranstaltung des Jahres 2002.

Schon während die Veranstaltung noch lief, sprang der Aktienkurs des Unternehmens um 10 Prozent hoch. Die Investoren hatten verstanden, was das Unternehmen in der Entwicklung hatte und wie diese Entwicklung den Markt verändern würde.

Weitere Auszeichnungen, wie der Award of Master vom Medienreport und der begehrte Preis von Popular Science kamen für andere Aktivitäten hinzu.

Anders denken und positiv überraschen. Lassen Sie uns gerne heute damit beginnen.

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Finanz-PR: Auf die richtigen Themen setzen

Kennen Sie noch die Kaugummiautomaten, die früher in jeder Straße hingen? Da musste man nach dem Einwurf von 10 Pfennig kräftig drehen, um dann das Kaugummi als „Belohnung“ zu bekommen. Das ist mit Investoren nicht anders. Sie investieren Geld und wollen ihre Belohnung erhalten.

Gerade börsennotierte Unternehmen müssen belegen, dass sie die erwartete Belohnung für die Investition erbringen. Sie befinden sich dabei im ständigen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit von Investoren. Institutionelle Anleger und private Aktienkäufer wollen das Unternehmen verstehen. Sie wollen mit Überzeugung investieren und an einer Erfolgsgeschichte ihren Anteil haben.

Finanz-PR spricht über das, was diese spezielle Aktie so interessant macht und erklärt, warum der Anleger bei dieser Aktie investieren sollte. Oder die Aktie besser noch hält.

Unsere Aufgabe als Agentur ist es, die Geschichte für die Öffentlichkeit und Teilöffentlichkeit zu entwickeln, auszuarbeiten und Ihnen vorzustellen. Wir kommen von außen und sehen Ihr Unternehmen anders, als die Mitarbeiter und das Management. Wir sind es gewohnt, Geschichten auszuarbeiten, die aus „No-Interest“ plötzlich hochspannende Themen generieren. So kann ein eigentlich langweiliges Produkt durch die Verwendung interessant werden. Dienstleistungen werden greifbar, wenn man ihren Einfluss darstellt. Wie kommt der Mensch mit Ihren Produkten in Berührung? Direkt oder ganz unauffällig als Teil eines Ganzen?

Gerade Zulieferer in verschiedenen Branchen neigen zu der Ansicht, dass ihre Produkte nicht „sexy“ sind. Wir haben Erfahrung damit, auch Zulieferern, die oft im Hintergrund stehen, ins Rampenlicht zu rücken.

Es ist unsere kreative Leistung, Ihnen im Rahmen des Agenda-Settings Themen vorzuschlagen, die das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens steigern werden.

Bitte nicht, wenn es lichterloh brennt

Brennt es bereits, ist Finanz-PR im klassischen Sinne falsch. Nun geht es um die Bewältigung einer Krise und damit reden wir von Krisenkommunikation. Natürlich richtet sich die Krisenkommunikation auch an alle Stakeholder – doch nun geht es darum, die Krise zu überwinden. Während einer Krise Finanz-PR betreiben zu wollen, kann bei den Zielgruppen sehr negativ ankommen.

Die Finanz-PR setzt wieder ein oder wird erst gestartet, wenn die Krise überwunden ist und das Unternehmen wieder auf dem richtigen Weg ist. Dann gilt es wieder, das durch die Krise verlorene Vertrauen zurückzugewinnen.

Financial PR oder Finanz-PR – was ist das eigentlich?

Fragt man zehn Top-Manager nach der Bedeutung von Finanz-PR, bekommt man zehn ganz unterschiedliche Antworten. „Ist das nicht das Gleiche wie Investor Relations?“ könnte eine Gegenfrage lauten. Doch Finanz-PR ist anders und hat mit den klassischen Instrumenten der Investor Relations wenig gemein.

Mit Finanz-PR meint man auch nicht die PR-Bemühungen von Unternehmen der Finanzwelt, wie Banken, Versicherungen oder Fonds. Obwohl gerade diese Branche sehr viel Nachholbedarf im Bereich der professionellen Öffentluichkeitsarbeit hätte und leider ihre Kommunikationsetats lieber für Fernsehspots mit zweifelhafter Wirkung ausgibt. Dabei wäre es nach der Finanzkrise wichtiger, Vertrauen aufzubauen und den Menschen zu zeigen, dass die Finanzunternehmen aus der Krise und ihren Fehlern gelernt haben.

Nein, Finanz-PR ist für jedes Unternehmen wichtig. Sie erzählt glaubhaft spannende Geschichten, liefert exklusive Einblicke, macht Unternehmen interessant, zeigt Entwicklungen und Innovationskraft.

Finanz-PR schafft das positive Umfeld für Investitionen ins Unternehmen und Finanzierungen für Unternehmen. Dazu muss das Unternehmen nicht börsennotiert sein, heute zählt auch für den Mittelstand eine gute Beziehung zur Bank und zu Anteilseignern zur Basisaufgabe der Geschäftsführung. Dazu reicht es nicht, einen Geschäftsbericht zuzusenden und die Zahlen als Pressemitteilung herauszugeben.

Finanz-PR hat die Aufgabe, das Unternehmen interessant zu machen und im Wettkampf um das Vertrauen ins Unternehmen vorne zu liegen. Dazu müssen Themen identifiert werden – und zwar Themen, die jeden interessieren. Finanz-PR ist nämlich heute, in Zeiten von Social Networks, nicht mehr auf die Finanz-Community beschränkt.